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Tätowierer

Ein Beruf, der unter die Haut geht

Tattoos werden heute bei weitem nicht mehr so gesellschaftskritisch angesehen wie es noch vor Jahren der Fall war. Immer mehr Menschen lassen sich etwas auf der eigenen Haut verwirklichen. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Anzahl an Tätowierten ebenso wie die Anzahl der Tattoo-Studios immer weiter steigt. Tattoos sind heute weit mehr als nur der Ausdruck der eigenen Gefühle und Emotionen.

Vom Rüpel-Image zum Modetrend

Schon längst sind es nicht mehr nur Biker, Rocker und Häftlinge, die sich tätowieren lassen. Ganz im Gegenteil! Laut der Lausitzer Rundschau ist jeder vierte im Alter zwischen 25 und 34 Jahren tätowiert. Doch wie kam es zu dieser 180° Wende? Einen maßgeblichen Anteil daran haben die Stars und Sternchen. David Beckham, Justin Bieber, Rihanna und Co machen es vor, wir machen es nach. Tattoos sind modern und werden immer angesagter, da ist es nicht verwunderlich, dass es immer mehr Tattoo-Studios gibt. Auf der einen Seite gibt es immer mehr Menschen mit Tattoos, doch auch die Motive befinden sich im Wandel. Wer erinnert sich nicht daran, als vor ein paar Jahren der Wunsch bei vielen nach einem Tattoo über dem Steiß aufkam? Doch dieser Trend ist ausgedient. Heute sind Sprüche, Lebensweisheiten und Songtexte das Maß aller Dinge, da diese meist tiefsinnigere Bedeutungen haben. Außerdem kann man klar eine Entwicklung hin zu größeren, oft auch Ganzkörper-Tattoos, erkennen. Trotzdem halten sich Motive wie Sterne, Blüten und Tribals auch weiterhin. Tattoos sind heute weit mehr als nur stumpfsinnige Symbole. Der Weg führt immer mehr zu einer bedeutungsvollen Verschönerung des eigenen Körpers.Tätowierer spielen dabei die Hauptrolle. Sie entwerfen die Skizzen und beraten Kunden. Vor allem bei Tattoos an offensichtlichen Stellen wie dem Gesicht erfordert es einer ausführlichen Beratung, damit die Kunden nicht überstürzt handeln und sich ihrer Sache sicher sind. Ist alles geregelt kommt der Tätowierer zu seiner Haupttätigkeit, dem Stechen des Tattoos. Aber auch das Entfernen dieser ist Aufgabe für viele der Tätowierer. Normalerweise findet die Arbeit in Tattoo-Studios statt, es gibt aber auch Kombinationen mit Piercing-Studios.

Der Weg zum Tätowierer

Die Ausbildung zum Tätowierer in Deutschland ist keine staatlich anerkannte. Es gibt jedoch einige Tattoo-Studios, die eine Grundausbildung anbieten, allerdings kostenpflichtig. In der Regel läuft es aber so ab, dass ein erfahrener Tätowierer seinem Neuling die elementaren Voraussetzungen beibringt. Lernen durch Beobachten ist dabei von großer Bedeutung. Wie lange diese „Ausbildung“ dauert ist schwer zu sagen, da verschiedene Faktoren eine große Rolle spielen, wie beispielsweise das Talent des Schülers. Je nach Können und Lernerfolg, darf der Schüler das Arbeiten früher beginnen. Bis dahin hat dieser im Normalfall allerdings noch kein Geld verdient. Ein sehr wichtiger Faktor beim Tätowieren ist die Selbstsicherheit, denn wer in seinem Auftreten unsicher wirkt, macht keinen professionellen Eindruck. Um diese Sicherheit zu erlangen ist es bei vielen Studios eine Selbstverständlichkeit, dass der Auszubildende übt. Das geschieht meist an einer Schweinehaut, da diese ähnliche Merkmale aufweist wie die eines Menschen. Neben der Hygiene, der eine tragende Rolle beim Tätowieren zukommt, ist auch der Umgang mit den Maschinen ein Punkt, der für die Schüler unabdingbar ist. Auch der Kundenservice muss gelernt sein. Ganz wichtig hierbei ist die Empathiefähigkeit, da man auf die teils sehr speziellen Wünsche der Kunden eingehen muss, die nicht selten auch einige Fragen und Bedenken haben. Eine weitere Voraussetzung ist eine enorme Konzentrationsfähigkeit, da das Stechen von größeren Tattoos einige Stunden beansprucht und auch öfter mehrere Sitzungen lang dauert. Dazu kommt, dass Tätowieren eine Kunstrichtung ist. Das spiegelt sich insofern wider, dass der Auszubildende Kreativität und zeichnerisches Geschick mit sich bringen muss.